LIFE EUROBUSTARD

Großtrappen
Leitarten der europäischen Steppen

LIFE EUROBUSTARD -
Grenzüberschreitender Schutz der Groß- und Zwergtrappe in Europa

Graslandvögel gehören zu den Vogelgruppen, deren Bestände derzeit am stärksten zurückgehen. Besonders gefährdet sind die Großtrappe (Otis tarda) und die Zwergtrappe (Tetrax tetrax).

Frühere LIFE-Projekte in Mitteleuropa, die von der ÖGG koordiniert und von Dr. Rainer Raab und seinem Team umgesetzt wurden, haben jedoch gezeigt, dass sich der Schutz dieser beeindruckenden Vögel erfolgreich umsetzen lässt.

Das LIFE EUROBUSTARD Projekt baut auf über 25 Jahren Erfahrung im Schutz der Großtrappe auf und verfolgt das Ziel, den Rückgang von Groß- und Zwergtrappe in ganz Europa zu stoppen. Gemeinsam mit 30 Partnern aus acht europäischen Ländern setzen wir umfassende Schutzmaßnahmen um und sichern so den langfristigen Erhalt dieser beeindruckenden Vögel.
Großtrappe
Zwergtrappe

Wichtige Projektfakten

Projektländer:

Deutschland, Frankreich, Östrreich, Portugal, Slowakei, Spanien, Rumänien und Ungarn

Projektdauer:

88 months

Projektkosten

22,957,555.88 €

von der EU ko-finanziert:

75%

Koordinierende Organisation:

Österreichische Gesellschaft Großtrappenschutz

Anzahl der Projektpartner:

30

Ergebnisse & erwartete Auswirkungen

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Zunahme der Großtrappen-
population

Die Bestände der Großtrappe sollen in den beteiligten Ländern – darunter Österreich, Deutschland, Ungarn, Portugal, Rumänien, Slowakei und Spanien – um etwa 367–524 Vögel wachsen.

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Zunahme der Zwergtrappen-
population

Die Bestände der Zwergtrappe in Frankreich, Spanien und Portugal sollen um rund 1.542–2.351 Vögel zunehmen.

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Umkehr des Bestandsrückgangs

Ohne die Maßnahmen von LIFE EUROBUSTARD würden beide Arten weiterhin stark zurückgehen. Die erwarteten Zuwächse bedeuten daher eine Trendwende: Sie verhindern den weiteren Rückgang und sichern die langfristige Erhaltung dieser beeindruckenden Vögel in Europa.

Maßnahmen im LIFE EUROBUSTARD Projekt

Kauf von insgesamt 91 ha Land in Deutschland, Frankreich, Österreich und Spanien der als Trappenlebensraum umfunktioniert wird.

Landkauf

Besenderung von insgesamt 375 Trappen (215 Großtrappen und 160 Zwergtrappen).

Besenderung

Im Projekt werden auf 200 Hektar Brachflächen mit Vegetationsdecken und Leguminosen angelegt, unterstützt durch neu entwickelte Finanzierungsmodelle.

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Innovative Finanzierungsmodelle für den Trappenschutz

Erdverkabelung von 28,6km Mittelspannungsleitungen und Markierung von 110,8km Hochspannungsleitungen. Errichtung einer Photovoltaikanlage einer Länge von 1,5km entlang einer Bahntrasse

Reduktion des Kollisionsrisikos

Landwirtschaftsberatung für trappenfreundliche Bewirtschaftung
LIFE EUROBUSTARD entwickelt einen Beratungsrahmen, der Landwirte bei trappenfreundlichen Bewirtschaftungsmethoden unterstützt und auf nationale agrarumweltmaßnahmen aufbaut.

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Habitat management

LIFE EUROBUSTARD rettet mindestens 1.000 Gelege und sichert dabei rund 375 ha Lebensraum rund um Brutplätze, um brütende Weibchen und ihre Nester zu schützen. Zusätzlich wird in Spanien ein Gelegezentrum eingerichtet, das die Aufzucht und Pflege von Trappenküken unterstützt.

Gelegerettung

Insgesamt werden 19 Informationstafeln in Trappenlebensräumen in allen Projektländern aufgestellt. Sie informieren Besucher direkt vor Ort über die Trappen und ihre Lebensraumansprüche und fördern ein naturverträgliches Verhalten.

Informationstafeln

In Österreich wird ein ganzjährig zugängliches Informationszentrum errichtet, in der Slowakei ein Aussichtsturm. Beide Einrichtungen bündeln Wissen an einem zentralen Ort und ermöglichen es den Besucherinnen und Besuchern, sich intensiver mit dem Thema Trappen auseinanderzusetzen.

Informationszentrum und Aussichtsturm

Veröffentlichung von mindestens Sieben frei zugänglichen, peer-reviewed Publikationen zur Groß- und Zwergtrappe.

Wissenschaftliche Publikationen

Organisation von mindestens sechs europaweiten Konferenzen (Wingspan 2026, MoU 2028, Midterm Conference 2028, Wingspan 2030, Wingspan 2032 und Final Conference 2032) um die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch zwischen verschiedenen Akteuren zu stärken.

Konferenzen

Workpackage

WP1 stellt das organisatorische Rückgrat des LIFE EUROBUSTARD Projektes dar. Es koordiniert die Arbeit aller Partner, sorgt für einen reibungslosen Projektablauf und stellt die Einhaltung von Verwaltung, Finanzen und Berichtspflichten sicher. Gleichzeitig garantiert WP1 eine klare Kommunikation mit CINEA und dem LIFE Monitoring Team und unterstützt die langfristige Nachhaltigkeit der Projektergebnisse.

Task 1.1 Overall project management
Koordination des gesamten Projekts einschließlich Planung, Partnerkommunikation, Fortschrittskontrolle und Risikomanagement.

Task 1.2 Accounting
Finanzmanagement, Budgetkontrolle und Erstellung der erforderlichen Finanzunterlagen.

Task 1.3 Steering Committee
Das Steering Committee, bestehend aus allen Projektpartnern, trifft wichtige Entscheidungen für das Projekt und sorgt dafür, dass alle Aktivitäten wie geplant ablaufen.

Task 1.4 Advisory Board
Externe Expert:innen unterstützen das Projekt mit fachlichem Rat und bringen Wissen aus Wissenschaft und Praxis ein.

Task 1.5 Audit
Sicherstellung finanzieller Transparenz und Einhaltung rechtlicher Vorgaben durch regelmäßige Prüfungen.

Task 1.6 After-LIFE Plan
Entwicklung des After-LIFE Plans zur langfristigen Sicherung und Weiterführung der Projektergebnisse.

Task 1.7 Reports
Erstellung aller technischen und finanziellen Berichte für das LIFE-Programm.

Task 1.8 Organise tagging permits
Einholung und Pflege aller erforderlichen Genehmigungen für die Besenderung von Groß- und Zwergtrappen.

Task 1.9 Database and application for remote monitoring of birds
Aufbau einer zentralen europäischen Datenbank und Monitoring-Plattform für Telemetriedaten von Groß- und Zwegtrappe.

WP2 sichert zentrale Lebensräume für Groß- und Zwergtrappen durch Flächenerwerb und Kompensationsmaßnahmen.

Task 2.1 Land purchase
Erwerb wichtiger Brut-, Nahrungs- und Rastflächen zur dauerhaften Sicherung.

Task 2.2 Servitude & compensation payments
Kompensation für naturschutzorientierte Landnutzung, Infrastrukturmaßnahmen und agrarökologische Kooperationen.

Workpackage 3 – Bedrohungen erkennen und Schutzmaßnahmen umsetzen
Dieses Workpackage bewertet Gefahren für Groß- und Zwergtrappen und setzt Maßnahmen um, um Sterblichkeit zu reduzieren und die Qualität der Lebensräume zu verbessern.

Task 3.1 Tagging
In dieser Task werden Groß- und Zwergtrappen mit GPS-Sendern ausgestattet, um ihre Bewegungen, die Nutzung der Lebensräume und ihr Überleben zu verfolgen. Die gesammelten Daten unterstützen eine fundierte Planung von Schutzmaßnahmen und die grenzüberschreitende Koordination der Schutzbemühungen.

Task 3.2 Detection of mortality reasons
Diese Task ermittelt und dokumentiert die Ursachen für Sterbefälle bei Trappen mithilfe von GPS-Daten, Beobachtungen vor Ort und Laboranalysen. Die Ergebnisse liefern eine verlässliche Grundlage, um gezielt Schutzmaßnahmen gegen menschlich verursachte Gefahren zu planen und priorisieren.

Task 3.3 Innovative financing models for scaling the results
In dieser Task werden innovative Finanzierungsmodelle entwickelt, um den Schutz von Steppenlebensräumen in Spanien und darüber hinaus zu unterstützen. Ziel ist es, Landwirte zu motivieren, ökologisch wertvolle Brachflächen zu erhalten, ohne wirtschaftliche Nachteile zu erleiden.

Task 3.4 Free sky for bustards
Diese Task bewertet Kollisionsrisiken für Trappen an wichtigen Projektstandorten, unter anderem die Gefahr für Zwergtrappen auf Flugplätzen in Frankreich, und unterstützt politische Einflussnahme.

Task 3.5 Underground cabling
Diese Task sorgt dafür, dass besonders gefährliche Freileitungen in Österreich, Deutschland, Ungarn und Portugal unterirdisch verlegt werden, um Kollisionsrisiken für Trappen zu reduzieren.

Task 3.6 Modification of power lines
In dieser Task werden Stromleitungen markiert, um Vogelkollisionen zu verhindern. Zudem werden neue, drohnengestützte Markierungsmethoden entwickelt und installiert.

Task 3.7 Pilot project: photovoltaic systems to reduce railway overhead line collisions
Hier werden Photovoltaiksysteme entlang eines hochriskanten Bahnabschnitts in Österreich installiert, um Kollisionen von Großtrappen mit Oberleitungen zu verhindern. Die Barriere soll die Flugwege der Vögel umlenken und so die Sterblichkeit reduzieren.

Task 3.8 Habitat management
Förderung offener Landschaften, Brachflächen, strukturreicher Habitate und extensiver Landwirtschaft. Durch enge Zusammenarbeit mit Landwirt:innen wird sichergestellt, dass die Lebensräume den ökologischen Bedürfnissen von Trappen gerecht werden.

Task 3.9 Clutch rescue
Während der Brutzeit werden Gelege gerettet, um Nester vor landwirtschaftlichen Maschinen und Raubtieren zu schützen. Zusätzliche Pufferzonen und Ausgleichszahlungen sichern Nester an allen Projektstandorten.

Task 3.10 Update SDF
In dieser Task werden die Standard-Datenblätter (SDF) für Schutzgebiete (SPAs) aktualisiert, in denen die Bestandszahlen von Groß- und Zwergtrappen veraltet sind. So wird sichergestellt, dass die offiziellen Aufzeichnungen die aktuellen Populationen korrekt widerspiegeln. Dies unterstützt bessere Management- und Schutzentscheidungen im gesamten europäischen SPA-Netzwerk.

WP4 überwacht, bewertet und dokumentiert die Auswirkungen der Projektmaßnahmen. Dazu gehören Feldarbeiten in den Gebieten, in denen Schutzmaßnahmen umgesetzt werden, sowie die Sammlung von Daten zu ökologischen und sozioökonomischen Effekten. Die Ergebnisse werden mit Ausgangsdaten und Projektzielen verglichen, um den Erfolg der Maßnahmen zu prüfen.

Task 4.1 Impact monitoring of the bustard population in all project areas
Die Verbreitung und die Bestände von Groß- und Zwergtrappen werden in allen Projektgebieten erfasst. Die Feldarbeiten finden ganzjährig statt, und Beobachtungen werden auf detaillierten Karten dokumentiert.

Task 4.2 Monitoring of bustard population with satellite tracking & GIS elaboration
Die Bewegungen und Lebensraumnutzung der besenderten Vögel werden mithilfe von GIS ausgewertet. Die Daten unterstützen gezielte Management- und Schutzstrategien.

Task 4.3 Monitoring the effect of power line marking & underground cabling
Hier wird geprüft, wie Stromleitungsmarkierungen und unterirdische Verkabelungen das Kollisionsrisiko für Trappen verringern. Die Ergebnisse liefern Empfehlungen für Best-Practice-Maßnahmen in anderen Regionen.

Task 4.4 Monitoring the effect of habitat management
Diese Task bewertet die Wirkung der Lebensraummaßnahmen, z. B. Schutz von Gelegen oder andere Habitatmanagement-Maßnahmen.

Task 4.5 Monitoring of socio-economic impacts
Die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Maßnahmen werden untersucht. Ausgewertet werden Anreize und Ausgleichszahlungen für Landwirt:innen und die Einbindung der Beteiligten Stakeholdergruppen.

Task 4.6 Monitoring of ecosystem functions
Hier wird die Gesundheit und Funktion der Ökosysteme in den Projektgebieten untersucht. Bewertet werden z. B. Artenvielfalt, Vegetationsbedeckung und Lebensraumqualität.

Task 4.7 Monitoring of dissemination actions
Die Verbreitung von Informationen über Trappen und Projektaktivitäten auf Social Media und der Projektwebsite wird dokumentiert.

Task 4.8 Monitoring the effect of PV systems on railway overhead line collisions
Diese Task prüft, wie die Pilot-Photovoltaikanlagen entlang der Bahnlinie Kollisionen von Großtrappen mit Oberleitungen reduzieren. Bewegungen und Flugverhalten der Vögel werden vor und nach der Installation überwacht. Die Ergebnisse liefern Erkenntnisse für zukünftige Schutzmaßnahmen.

WP5 informiert die Öffentlichkeit, Stakeholder und Medien über den Fortschritt des Projekts. Ziel ist es, die Ergebnisse bekannt zu machen, aktuelle Informationen bereitzustellen und den Austausch von Fachwissen zu fördern.

Task 5.1 Website
Die Projektwebsite bietet aktuelle Informationen zu LIFE EUROBUSTARD, den Aktivitäten und Ergebnissen. Sie dient als zentrale Plattform für Stakeholder und die interessierte Öffentlichkeit.

Task 5.2 General media work
Diese Task umfasst Medienarbeit, um das Projekt und seine Naturschutzziele bekannt zu machen. Pressemitteilungen, Artikel, kurze Videos und Interviews steigern das Bewusstsein für Trappen und ihre Lebensräume.

Task 5.3 Promotional material
Gedruckte und digitale Materialien wie Broschüren, Flyer oder Infografiken informieren über die Projektergebnisse und unterstützen die Kommunikation mit Öffentlichkeit und Stakeholdern.

Task 5.4 Raising awareness among stakeholders
Hier werden Landwirt:innen, Eigentümer:innen, Behörden, Gemeinden und die breite Öffentlichkeit für den Trappenschutz sensibilisiert. Workshops, Treffen und Beratungsgespräche vermitteln Wissen und fördern Kooperationen.

Task 5.5 Layman’s report
Ein leicht verständlicher Bericht fasst Fortschritte, Ergebnisse und Erfahrungen zusammen. Er richtet sich an die breite Öffentlichkeit und zeigt die ökologischen und sozialen Auswirkungen des Projekts.

Task 5.6 Information boards
An zentralen Projektstandorten werden Infotafeln aufgestellt, um Besucher:innen über Trappen, Lebensräume und Schutzmaßnahmen zu informieren.

Task 5.7 Information centre and visitor tower
Ein Besucher:innenzentrum und ein Aussichtsturm bieten Raum für Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit. Sie fördern langfristiges Interesse und Verständnis für die regionale Biodiversität.

Task 5.8 European bustard coordinator
Diese Task fördert den Austausch zwischen Trappenexpert:innen und Institutionen in ganz Europa. Workshops und regelmäßige Kommunikation unterstützen die Koordination von Schutzmaßnahmen und die Verbesserung von Lebensräumen über Ländergrenzen hinweg.

WP6 stellt sicher, dass die Ergebnisse von LIFE EUROBUSTARD wissenschaftlich aufbereitet, verbreitet und in politische und praktische Entscheidungen eingebracht werden.

Task 6.1 Case studies and publications
Die wichtigsten Ergebnisse des Projekts werden in wissenschaftlichen Zeitschriften und Fachpublikationen und auf der Projektwebsite veröffentlicht.

Task 6.2 Scientific conferences / workshops
Internationale Konferenzen und nationale Workshops präsentieren Projektergebnisse, fördern den Wissensaustausch und stellen Best-Practice-Lösungen vor.

Task 6.3 Networking
Diese Task stärkt die europäische Zusammenarbeit, indem LIFE EUROBUSTARD mit anderen Naturschutzprojekten, Organisationen und Stakeholdergruppen vernetzt wird. Der Austausch mit ähnlichen Projekten, NGOs und Artenexpert:innen unterstützt koordinierte Maßnahmen und die Anpassung von politischen Entscheidungen.

Projektziele von LIFE EUROBUSTARD

Stopp des Populationsrückgangs von Großtrappe und Zwergtrappe in Europa im Vergleich zu den aktuellen Brutbeständen (Datenstand 2022/2023).

Senkung der Sterblichkeitsrate von Großtrappe und Zwergtrappe um 10 % durch die Verlegung von 28,6 km Freileitungen unterirdisch und die Markierung von 110,8 km Stromleitungen im Projektgebiet.

Verringerung von Vogelkollisionen mit Eisenbahnoberleitungen um 90 % durch gezielte Installation vogelgerechter Photovoltaik-Systeme, die Flugrouten verändern.

Kauf von mindestens 91 ha Land (davon 12 ha in Österreich, 35 ha in Frankreich und 44 ha in Deutschland) zum Schutz und zur Wiederherstellung geeigneter Trappenlebensräume.

Umsetzung der Vorgaben des Naturrestaurierungsgesetzes: Wiederherstellung von geeigneten Trappenlebensräumen auf mindestens 862 ha.

Rettung von über 1.000 Gelegen, wodurch die Zahl der Jungtrappen um bis zu 20 % an den jeweiligen Projektstandorten steigen soll. Bau eines Rettungszentrums in Spanien.

Abschluss von Verträgen mit Stromleitungsunternehmen in mindestens vier Projektländern, um sicherzustellen, dass keine neuen Freileitungen in Trappenlebensräumen errichtet werden.

Umsetzung innovativer Finanzierungsmaßnahmen mit privaten Mitteln aus der Wirtschaft, um die erzielten Ergebnisse auf diesem und ähnlichen Standorten auch nach Projektende zu skalieren.

Bau eines ganzjährig zugänglichen Besucherzentrums in Burgenland (Österreich), eines Aussichtsturms in Sysľovské polia (Slowakei) und Aufstellung von 19 Informationstafeln in Österreich, Slowakei, Portugal, Spanien, Deutschland und Ungarn.

Beringung von 375 Trappen, um aktuelle Informationen zu Populationsentwicklung und Lebensraumnutzung zu sammeln.

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

LIFE EUROBUSTARD vereint 30 Partner, die europaweit gemeinsam koordinierte und nachhaltige Schutzmaßnahmen für Großtrappen umsetzen.

Ob Landwirtschaft, Forschung, Politik oder Naturinteresse – es gibt viele Wege, den Schutz der Großtrappen zu unterstützen.